Furbo – Die Hundekamera

WERBUNG  // unterstützt durch Furbo

Über eine Hundekamera habe ich mir ehrlich gesagt nie Gedanken gemacht. Eddie bleibt problemlos alleine und ist dabei auch total entspannt. Er kann  gut mehrere Stunden alleine bleiben. Er macht nichts kaputt, er schläft viel. Nun mit Karli hatten wir schon öfters den Gedanken, dass eine Kamera vielleicht nicht verkehrt wäre. Er fährt zwar tagsüber mit meinem Mann mit, aber trotzdem bleiben beide Hunde  mittlerweile auch alleine, denn schließlich wollen wir nicht immer getrennt einkaufen gehen.  Aber was treiben beide Hunde in der Zeit? Wenn wir nach Hause kommen und vor der Wohnung stehen bleiben, hören wir nichts. Aber ist das auch so, wenn wir weg sind? Laufen sie herum oder liegen sie auf der Couch? Vertragen sie sich denn beide oder gibt es Zankerei? Fragen über Fragen und jetzt können wir diesen Fragen nachgehen, denn ich durfte  Furbo – die neue Hundekamera testen. Gesehen habe ich sie schon öfters, aber wie ist sie denn nun wirklich? Bringt sie etwas?

Anders als normale Haustierkameras wurde Furbo speziell für Hunde entwickelt. Durch die enge Zusammenarbeit mit professionellen Trainern und Tierärzten ist Furbo entworfen worden um mit meinem Hund zu trainieren, ihm Trost zu geben und ihn zu belohnen, wenn er allein zu Hause ist. Furbo ist eine interaktive und intelligente Hundekamera, mit der man seinem Hund von überall aus sehen, mit ihm sprechen und ihm Leckerlis zuwerfen kann. Wenn der Hund oder die Hunde bellen, bekommt man eine Push-Benachrichtigung auf sein Handy, dass zu Hause etwas nicht stimmt und man kann die Kamera anmachen und nachschauen. Furbo hat eine automatische Bell-Erkennung.

Was hat denn nun die Praxis gezeigt? Ich habe die Kamera im Wohnzimmer hingestellt. Sie steht auf einem Sideboard und ich muss zugeben, sie sieht schon recht schickt aus. Fällt nicht direkt als Kamera auf und man fühlt sich selbst nicht ganz so beobachtet.


Von ihrem Platz aus kann man das gesamte Wohnzimmer sehen.


Wie ihr sehen könnt, ist das Bild super. Ich habe da aber auch beide Deckenbeleuchtungen an. Aber auch sonst ist das Bild wirklich prima.  Es handelt sich hier um eine 1080 p HD-Kamera mit Weitwinkel-Linse mit 160 ° Blickwinkel (diagonal) und sie hat 4 x digitalen Zoom. Die Installation ist übrigens wirklich sehr simpel. Kamera aufstellen, am Strom anschließen, auf das Handy die App herunterladen und dann wird man komplett durch das Programm geführt. Man muss die Kamera natürlich ans Internet anschließen, aber auch das ist kein Problem. Ebenso erklärt sich die App wie von selbst. Ich öffne die App und das erscheint dann:
Wenn sich die App dann mit der Kamera verbunden hat, kann man schon ein kleines Bild vorab sehen:


Ich klicke dann auf das Bild und dann öffnet sich ein neues Fenster und ich kann dann den Raum besser und größer sehen:


Links seht ihr das Symbol für Video und Foto. Damit kann ich dann ein Bild bzw. Video machen. Ganz rechts seht ihr ein Mikrofon, darüber kann ich den Hund ansprechen. Wenn er z.B. bellen sollte, kann ich darüber das Kommando geben, dass er still sein soll (vorausgesetzt natürlich, er kennt so etwas). Ob ich persönlich jetzt meinem Hund darüber Trost zusprechen würde, wenn er z.B. heult? Nein. Er würde von mir höchstens ein Aus bekommen. Denn wenn er jault und weint und ich spreche ihn freundlich an und tröste ihn, unterstütze ich natürlich sein Verhalten.  Aber da jeder wie er mag.
Mit Karli haben wir es aber ausprobiert. Wir haben ihn alleine gelassen und er jaulte mal kurz und es kam über das Mikrofon ein kurzes Aus von mir. Er war natürlich schon sehr verdutzt, wo auf einmal meine Stimme her kam und entweder hat ihn das so beschäftigt, dass er still geblieben ist oder mein Befehl hat gewirkt 😉 Er kennt das Wort aber auch und damit trainieren wir.

In der Mitte des Bildes seht ihr einen Kreis. Der steht für die Leckerlis. Ja, ihr habt richtig gelesen: Leckerlis. Mit der Kamera könnt ihr eurem Hund Leckerlis zuwerfen. Furbo hat eine Kapazität für 100 Leckerlis. Was ihr da nehmt, bleibt euch überlassen. So runde Leckerlis mit ca. 1 cm Durchmesser funktionieren aber am besten. Wir haben es nur in unserem Beisein gemacht und ich persönlich würde es nur bei einem Hund empfehlen. Habt ihr zwei oder mehr Hunde kann da schließlich sehr schnell der Futterneid aufkommen und so habt ihr nachher eine Beißerei zu Hause. Bei den Leckerlis ertönt kurz vorher ein Ton, ähnlich wie beim Clicker-Training. So weiß der Hund: ah, Leckerlis kommen geflogen. Eddie selbst ist mittlerweile taub, so bekommt er es gar nicht mit. Karli allerdings hatte es sehr schnell heraus, dass wenn der Ton kommt, dann auch Leckerlis plötzlich auf dem Boden liegen. Er hat auch mitbekommen, dass sie von der Kamera kommen, aber den Flug selbst hat er nicht mitbekommen. Das geht auch so schnell und er war dann eher damit beschäftigt, möglichst viele Leckerlis vom Boden aufzunehmen. Hier seht ihr Eddie, wie er die Leckerlis auf dem Boden sucht und wenn man ganz genau hinschaut, sieht man sie da auch liegen.
Furbo funktioniert übrigens nicht nur bei hellem Tageslicht. Es funktioniert auch, wenn es dunkel ist, denn die Kamera hat eine Infrarot LED Nachtsicht. Schließlich ist man ja auch abends mal weg. Wie ihr sehen könnt, kann man prima auch alles erkennen:
Ihr braucht da keinen Hund zu suchen, denn Eddie liegt am liebsten im Schlafzimmer. Zumindest um die Uhrzeit. Tagsüber geht er dann auch ins Wohnzimmer. Braucht man nun also eine solche Kamera? Ich muss gestehen, bis vor Furbo hätte ich gesagt: nein. Jetzt finde ich es interessant  zu sehen, was Eddie oder Karli oder beide zusammen so treiben, wenn wir nicht da sind. Ich mag Furbo auch jetzt schon nicht mehr missen.  Außerdem, was hat man sich schon mal gekauft, was man nicht unbedingt braucht, man hinterher aber glücklich ist, dass man es doch getan hat? Hand aufs Herz 😉

Außerdem kann man mit  Furbo prima sehen, ob es Defizite beim alleine bleiben gibt und man kann dann entsprechend daran arbeiten. Oder macht der Hund Dummheiten, kann ich auch entsprechend mit Furbo daran arbeiten, dass Dummheiten unterlassen werden (in dem ich den Hund beobachten kann und nötigenfalls schnell tätig werden kann). Natürlich sollte der Hund vorher schon entsprechende Befehle kennen. Aber all das kann ich ganz wunderbar mit Furbo herausfinden.

Furbo kostet übrigens 259 €. Jetzt allerdings in der Weihnachtszeit gibt es Furbo für 139 €. Das ist natürlich ein richtig gutes Angebot und vielleicht für manchen noch eine tolle Geschenkidee.

Fazit von mir: eine klare Kaufempfehlung.

Ein Kommentar zu „Furbo – Die Hundekamera“

  1. Klasse Testbericht. Hätte ich einen Junghund oder mein Hund Schwierigkeiten mit dem Alleinsein, würde ich Furbo sofort haben wollen. Zum Glück ist Paul Dank stückweisem Training beim Alleinbleiben offenbar brav. Die Nachbarn hören ihn nicht und er ist entspannt-erfreut, wenn wir wieder kommen. Also lasse ich ihm seine Privatssphäre und rate weiter, was er wohl so treibt. Wenn ich gehe, liegt er vorm Sofa. Wenn ich wiederkomme an warmen Tagen unterm Esstisch oder vor der Haustür auf den kalten Fliesen, an kalten Tagen auf seiner Decke im Esszimmer. Auf den Fliesen ist der Dreck zu sehen, auf der Decke die Restwärme zu spüren. Wann er umzieht und ob er Umwege macht, weiß ich nicht. Nur, dass er nichts trinkt, wenn er alleine ist.

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