Zwei Handvoll Glück

Samstagvormittag war es soweit: auf in den Hunsrück zu unserem Züchter.
Mittlerweile nicht einfach nur ein Besuch beim Züchter, sondern ein klein wenig Besuch bei Freunden. Die Begrüßung ist so warm und herzlich. Man drückt und herzt sich und man will gar nicht wirklich wieder fahren, weil man so am quatschen ist.  Man fühlt sich von Herzen willkommen.

Nun durften wir Karli endlich streicheln und anfassen, ihn auf dem Arm halten, ihn riechen. Ich kann euch sagen: er riecht  ganz wunderbar nach Hundebaby. Außerdem kann ich euch sagen: er fühlt sich ganz weich und kuschelig an und er ist ein lustiger kleiner Kerl. Eines kann er besonders gut: Küssen! Als der zukünftige Papa ihn aus dem Welpengehege gehoben hat, wurde er erst mit großen Augen angeschaut und dann stand die kleine Zunge nicht mehr still und Micha ist hemmungslos abgeküsst worden. Überall hat Karli geschnuppert und geschnuffelt und quasi angeleckt 😉

Wie man sehen kann, er hat sich sehr wohl auf dem Arm meines Mannes gefühlt. Sorry für die schlechtere Bildqualität, aber wir saßen noch im Haus und der Kleine ist so wirbelig, da muss man schnell sein.
Ein so so kleiner herziger Mann. Zwei Hände voll Hund. Mehr ist es nicht.  Es ist schon ziemlich bewegend und berührend seinen kleinen Hund das erste Mal auf den Arm nehmen zu dürfen.

Das wir glücklich sind, muss ich nicht extra erwähnen oder? 😉 (Wer sich übrigens wundert: waren die beiden nicht mal was dünner….. ehm ja, aber wir waren quasi mit schwanger. Nur hat die Hündin es bedeutend schneller herunter als wir. Aber ganz bald haben wir eh keine Zeit mehr für Essen und außerdem viel mehr Bewegung *g*) Es war ein herrlicher Nachmittag gewesen. Karli war lange bei uns auf dem Arm. Irgendwann schlafen Welpen ja plötzlich ein und so ratzte er fröhlich in unserem Arm weiter.

Ausgetestet, ob der neue Papa schmeckt, hat er auch schon und ich kann euch sagen: Welpenzähne sind die Hölle 😉


Nachdem wir zusammen Eis gegessen haben, sind wir raus in den Garten. Dann gab es sozusagen Welpeneltern hinter Gittern. Hinter Gittern? Ja, wir durften natürlich mit in das Welpenspielgehege und das war einfach nur herrlich. Sie rannten herum, sie spielten miteinander, sie stürzten sich auf die Schnürsenkel, auf die Schuhe und als diese ausgezogen waren, folgten die Zehen 😉 Wir wurden erkundet, in dem auf uns herum gekrabbelt wurde.

Zwischendurch sprang die Mama in das Gehege hinein und alle stürzten sich auf sie und es wurde noch was getrunken oder mit ihr gespielt.

Überhaupt ist Motte zu einer echten Supermotte mutiert. Fünf Tage nach unserem Wurf hat noch eine Hündin geworfen. Mittlerweile stillt Mottchen die Welpen mit. Nicht, weil die andere Hündin nicht kann oder will. Sie geht zu den Welpen hin und alle kommen an und Mottchen legt sich hin und ist einfach wahnsinnig glücklich dabei.  Seht selbst… eindeutig eine sehr glückliche Hündin:

Irgendwann hat sich mein Mann auf eine Bank gesetzt mit  Karli auf dem Arm. Ich blieb im Welpengehege (ja, ein Traum ist wahr geworden… so viele Hunde, so viele liebe tolle Welpen, da ist mein Herz übergelaufen und Andrea war überglücklich) und bin weiterhin belagert worden. So gern und so viel kleine Welpen ja spielen, sie werden auch schnell müde und so saß ich dann da:

Der Abschied ist uns schwer gefallen. Aber nun können wir die Tage ja schon zählen und bald zieht Karli bei uns ein. Wir sind sehr sehr gespannt und kleiner Mann? Wir freuen uns sehr auf dich!

Ein Kommentar zu „Zwei Handvoll Glück“

  1. Karlie ist so zum Verlieben zauberhaft! Dass Ihr da völlig verzückt seid, ist ja wohl sonnenklar! Und wenn er Euch gleich zum Fressen gerne hat, ist es doch umso schöner. Dass die Welpenzähne die Hölle für Menschen sind, glaube ich unbesehen. Da wird Motte dann auch sicher nicht mehr lange ihre Zitzen für herhalten. Motte sieht aus wie eine Supermama. Da wird Karlie alles bei ihr lernen, was er braucht, um gut bei Euch bald zu landen.
    Freue mich auf weitere Bilder!

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