Nordpark und Japanischer Garten

Der Nordpark ist eine öffentliche Grünanlage in Düsseldorf und befindet sich im Stadtteil Stockum. Direkt dabei auch der Aquazoo (dieser befindet sich allerdings leider immer noch im Umbau). Flughafennähe ist auch gegeben, wie man unschwer am Fluglärm hören kann, wenn man durch den Park schlendert. Aber in der Ecke gehört er halt einfach dazu. Wer das nicht mag, der darf natürlich nicht den Nordpark aufsuchen;)
Wenn dort die Brunnen laufen, dann hat man dort schöne Wasserspiele. Weiter findet man dort sehr akkurat angelegte Blumenbeete, die zweimal im Jahr abwechslungsreich bepflanzt werden. An Karfreitag waren wir da und wir fanden tolle Blumenbeete vor mit Tulpen etc.

Die Wege dort sind sehr breit angelegt und auch sehr angenehm zu gehen. Der ganze Park ist sehr gepflegt und überall an den Wegen findet man Bänke.

Im südwestlichen Zipfel des Nordparks befindet sich der Japanische Garten von Düsseldorf. Liest man im Netz nach, möchte man eigentlich gerne sofort dahin. Zumindest ging es mir so. Deswegen auch der Besuch vom Nordpark, durch den wir gelaufen sind, um zum Japanischen Garten zu kommen. Der Blick, der sich beim Betreten des 5.000 Quadratmeter großen Gartens bietet, erschließt schnell einige der fernöstlichen Besonderheiten (Quelle Stadt Düsseldorf HP). Ja, es geht schnell. Denn er ist nicht groß. Kaum ist man drin, ist man fast schon wieder draußen. War der Japanische Garten in Leverkusen wirklich ein tolles Blumenerlebnis, war es in Düsseldorf eine echte Enttäuschung. Erhoffte ich mir viele japanische Kirschbäume, standen nur ein paar da. Da stehen im Nordpark selbst schönere Bäume! Ganz ehrlich? Der ganze Garten ist eine Enttäuschung. So viele Blumen gibt es dort leider nicht. Ein Rundweg führt die Besucher durch den Park. Ja, in fünf Minuten waren wir durch. Keine Frage, der Garten war bestimmt mal toll. Aber warum macht man nicht mehr? Platz ist doch da. Wir haben bei uns in Düsseldorf soviele Japaner. Gerade deswegen habe ich mir so viel mehr erhofft. Zumal ich nun den Garten in Leverkusen kannte. Dort gab es ein japanisches Häuschen und japanische Brücken. Und überall Blumen plus Bäume. Ehrlich gesagt, wusste man gar nicht, wo man zuerst fotografieren sollte. Vom Garten aus Düsseldorf kann ich euch leider keine Bilder zeigen….. ich fand es einfach nicht lohnenswert dort nur ein Bild zu machen. Mag sein, dass andere es anders sehen. Aber das hier ist meine Meinung, mein Eindruck und ja, ich finde, dass man es besser machen kann. Düsseldorf will so schicki immer sein, will oben mitspielen, holt sich den Start der Tour de France nach Düsseldorf…und dann ist der Japanische Garten so mickrig. Schade. Denn der Platz ist wirklich schön, auch der Nordpark selbst ist toll.

So waren wir schnell durchgegangen durch den Japanischen Garten von Düsseldorf. Und sind durch den Nordpark wieder zurück gegangen. Dort fanden wir noch tolle blühende Kirschbäume:

Alles in allem lohnt sich durchaus ein Besuch des Nordparks. Toll angelegte Beete, sehr gepflegt und vor allem sehr sauber. Er ist auch groß genug, so verläuft es sich ganz gut. Leider waren die Wasserspiele in dem 170 Meter langen Becken nicht an. Aber diese werden bestimmt bald wieder angemacht werden.

Hinweis für Hundebesitzer: Der gesamte Nordpark ist frei für Hunde. Auch in den Japanischen Garten darf man mit Hunden hinein. Vor unserem Besuch habe ich leider im Netz diesbezüglich nichts gefunden. In Leverkusen ist nur das Gelände um den Japanischen Garten frei für Hunde, in den Garten selbst dürfen sie leider nicht hinein. Im Nordpark kann man sehr gut mit dem Hund gehen. Es gibt eine Freilauffläche und reichlich Mülleimer. Falls der Hund mal sein Geschäft verrichtet, muss man nicht minutenlang mit der Kottüte in der Hand durch die Gegend laufen 😉 Behälter mit Kottüten habe ich selbst keine gesichtet. Wahrscheinlich gibt es einen an der Freilauffläche. Aber wir haben eh immer Kotbeutel mit dabei.